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Madmonk: A Cold Brew Coffee Lemonade (English)

19.10.2019

Madmonk Team:
Felix Körner, CEO, Marketing
Patrick Zimmermann, CEO, Sales and Distribution, Finances
Sarah Steffens, Sales, Events

Please introduce yourselves: What does your startup do?

We are Felix and Patrick, founders of Madmonk. We are committed to fighting against artificial energy drinks. We rely on natural taste, high caffeine content and refrain from synthetic additives such as taurine or B12.

In addition, our cold brew coffee lemonade has less sugar and a unique, refreshing taste. Sparkling coffee instead of gummy bear juice.

How did you come up with an idea and concept? What inspired and motivated you to create this product?

Every now and then, energy drinks were distributed on our campus. Whenever we tried them we were disappointed with artificial taste and sweetness. We thought there has to be a better option.

Since we both loved coffee and discovered the benefits of cold brew coffee more or less simultaneously, we got together and started developing a product.

What is unique about your business idea and operating model?

Our mix of refreshing lemonade and cold brew coffee gets a lot of positive feedback. We dared to create a product with a strong coffee flavour and high caffeine content. The latter allows us to confidently land on the „Energy“ shelf.

Thanks to our colourful and attractive design, customers don’t even notice that we are not a typical energy drink.

What were the most significant difficulties you had to overcome while building your startup?

There are always new challenges as we are constantly evolving. It started with choosing the right bottling company: we needed to strike the right balance between personal trust and detailed requirements outlined in contracts.

A refreshing drink with real coffee is quite challenging in production. Prior to entering the market, we had to clarify a lot of legal questions which was something we did not expect. We were lucky enough to get support on every step of the way.

Our angel investor contributed the most to our success and helped us to become more productive and professional.

Where do you see yourselves and your company in 5 years?

We want Madmonk to be associated with positive energy and fun. Among other things, we are planning to support social projects. And above all, we want to provide people with good caffeine and new flavors.

We remain close to customers and gladly take feedback from our growing international community.

What are your expectations from the NX-Food Startup Shelf Program?

We look forward to receiving professional feedback, accessing a cool marketing platform and, of course, selling many products.

Best Case: A long-term partnership with METRO and better access to the restaurant industry.

What are your main milestones and achievements?

  • The bottling of our first batch and the subsequent product launch in February 2019
  • Rapid growth of Madmonk brand
  • Feedback from REWE Headquarters: „Best Cold Brew on the Market“

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MADMONK bei Metro

19.08.2019

MADMONK = wach mal anders. Wir vertreiben innovative Wachgetränke, ohne Schnick Schnack. Im auffälligen Look, mit natürlichem Koffein.

Bitte stellt euch vor. Was macht euer Startup und welche Probleme löst es? Welche Lösungen zu bestehenden Problemen liefert es?

Wir sind Felix und Patrick, zusammen sind wir MADMONK. Wir haben uns dem Kampf gegen künstliche Energy Drinks verschrieben. Wir setzen auf natürlichen Geschmack, hohen Koffeingehalt und verzichten auf synthetischen Schnick Schnack wie Taurin oder B12. Unsere Cold Brew Coffee Lemonade kommt zudem mit weniger Zucker aus und bietet einen einzigartigen, erfrischend- herben Geschmack. Prickelnder Kaffee statt Gummibärensaft. 

madmonkteam


Wie seid ihr auf die Idee und das Konzept gekommen? Was hat euch dazu inspiriert und motiviert, dieses Produkt zu entwickeln?

Auf dem Campus wurden immer mal wieder Energy Drinks verteilt. Wir haben es jedes Mal bereut, wenn wir schwach wurden. Künstlicher Geschmack und übertrieben süß. Wir dachten uns, das geht doch besser. Da wir beide Kaffee lieben und ungefähr zur gleichen Zeit die Vorzüge von Cold Brew Coffee entdeckten, haben wir eins und eins zusammengezählt und uns direkt an die Entwicklung gemacht.

Was macht eure Geschäftsidee und euer Betriebsmodell so einzigartig?

Unser erfrischender Limonaden- Approach zum ColdBrew Coffee bekommt sehr viel Zuspruch. Wir trauen uns dabei, wirklich nach Kaffee zu schmecken und haben einen hohen Koffeingehalt. Durch letzteres können wir uns selbstbewusst ins Energy- Regal gesellen. Weil wir so bunt und laut sind, fällt nicht mal auf, dass wir gar kein klassischer Energy Drink sind. Wirwerdenalsnatürliche, zeitgemäßeWach- Alternative verstanden.

Was waren die größten Herausforderungen, die ihr beim Aufbau eures Startups meistern musstet?

Es gibt immer neue Herausforderungen, wir entwickeln uns ständig weiter. Angefangen hat es mit der Wahl der richtigen Partner für die Abfüllung, wo wir die richtige Balance zwischen Vertrauen und Verträgen finden mussten. 
Ein Erfrischungsgetränk mit echtem Kaffee birgt neue Herausforderungen in der Herstellung. 
Bevor wir in den Markt konnten, musste auch auf rechtlicher Ebene einiges berücksichtigt werden, was wir so nicht erwartet hatten. 
Wir hatten das Glück, an vielen Stellen Unterstützer zu bekommen. Am meisten hat uns schließlich unser Angel Investor dabei geholfen, handlungsfähig und professioneller zu werden. 

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Wo seht ihr euch und euer Unternehmen in fünf Jahren?

Wir möchten, dass unsere Drinks und die Marke MADMONK für positive Energie und Fun steht. Wir werden unter anderem soziale Projekte fördern. Und vor allem wollen wir Menschen mit gutem Koffein und neuen Geschmacksrichtungen versorgen. Wir bleiben nah an den Kunden, um unserer wachsenden, internationalen Community gerecht zu werden. 

Welche Erwartungen habt ihr an das METRO Start-up-Regal Programm?

Wir freuen uns auf professionelles Feedback, eine coole Marketing- Plattform und natürlich viele Verkäufe. 
Best Case: Eine langfristige Partnerschaft mit der Metro und ein besserer Zugang zur Gastronomie.

Worauf seid ihr besonders stolz, welche Erfolge könnt ihr schon vorweisen? Internationale Listung, verkaufte Produkte, Awards und Investitionen.

Die Abfüllung unserer ersten Charge und der anschließende Produktlaunch im Februar 2019
Die erstaunlich hohen Drehzahlen und das schnelle Wachstum von MADMONK in die Märkte. 
Das Feedback der Rewe Zentrale: „bester Cold Brew auf dem Markt“

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Madmonk Cold Brew Coffee Lemonade Erfrischungsgetränk mit starkem Wacheffekt

04.07.2019

Stellen Sie sich und das Startup Madmonk kurz unseren Lesern vor!

Wir sind Felix und Patrick und wir sind MADMONK. Kennengelernt haben wir uns beim BWL- Studium an der Universität in Lüneburg. Zwischen Hörsaal und Bibliothek entstand dann die Idee zur Selbstständigkeit, mit der eigenen Cold Brew Coffee Lemonade.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Auf dem Campus wurden immer mal wieder Energy Drinks verteilt. Wir haben es tatsächlich jedes Mal bereut, wenn wir schwach wurden. Künstlicher Geschmack und übertrieben süß. Dann dachten wir, das geht doch besser. Da wir beide Kaffee lieben und ungefähr zur gleichen Zeit die Vorzüge von Cold Brew Coffee entdeckten, haben wir eins und eins zusammengezählt und uns direkt an die Entwicklung gemacht.

Welche Vision steckt hinter Madmonk?

Ziel war und wird es immer bleiben, bessere Wachmacher anzubieten. Dafür steht auch „wach mal anders“, unser Slogan und internes „Mantra“.

„Wach mal anders“ bedeutet für uns: Natürlicher Geschmack, natürliches Koffein, weniger süß und innovativ.

Da wir selbst sehr aktiv sind, ist uns auch das Ready-To-Drink Format sehr wichtig. Unsere Limonade macht sehr schnell wach. Egal wo du bist, auch ohne Kaffeemaschine. 

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Es gibt immer neue Herausforderungen, wir entwickeln uns ständig weiter. Angefangen hat es mit der Wahl der richtigen Partner für die Abfüllung, wo wir die richtige Balance zwischen Vertrauen und Naivität finden mussten. 

Ein völlig neues Produkt birgt viele Risiken in der Herstellung. 

Bevor wir in den Markt konnten, musste auch auf rechtlicher Ebene einiges berücksichtigt werden, was wir so nicht erwartet hatten. 

Wir hatten das Glück, an vielen Stellen Unterstützer zu bekommen. Am meisten hat uns schließlich unser Angel Investor dabei geholfen, handlungsfähig und professioneller zu werden. 

Wer ist die Zielgruppe von Madmonk? 

Wir sprechen junge Leute an, die aktiv ihren eigenen Weg gehen und auch mal den Status Quo hinterfragen. Menschen mit anspruchsvollen Gaumen, die nach einer natürlichen Koffeinquelle suchen, die sie in ihrem aktiven Alltag unterstützt. Weg von Synthetik und Gummibärchensaft. Tendenziell sprechen wir Kunden im Alter von 18 bis 35 Jahren an. Interessanterweise haben wir aber auch viel Zuspruch von älteren Semestern bekommen. 

Aus welchen Zutaten bestehen die Drinks? 

Hauptbestandteil ist unser kalt gebrühter Arabica Kaffee, der 14 Stunden lang in kaltem Wasser extrahiert wird. Das Ergebnis ist kalter Kaffee, mit einem milden, schokoladigen Aroma und hohem Koffeingehalt. Cold Brew Coffee nennt sich dieses Verfahren. 

Für den Erfrischungseffekt ergänzen wir den Cold Brew Coffee mit Zitrone-Tonic Limonade. Klingt verrückt, harmoniert aber perfekt. Kleiner Fun- Fact: Die Chinarinde, die für den Tonic- Geschmack zuständig ist, ist sogar mit der Kaffeepflanze verwandt. 

Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern? 

Unser Limonaden- Approach zum Cold Brew Coffee bekommt bisher sehr viel Zuspruch. Wir trauen uns dabei, wirklich nach Kaffee zu schmecken und haben einen hohen Koffeingehalt. Durch letzteres können wir uns selbstbewusst ins Energy- Regal gesellen. Weil wir so bunt und laut sind, fällt nicht mal auf, dass wir gar kein klassischer Energy Drink sind.

Wo liegen die Vorteile?

Kaffee bekommt ein neues, prickelndes Format. Endlich ein Erfrischungsgetränk mit starkem Wacheffekt für Kaffeeliebhaber. In jeder Dose steckt etwas mehr Koffein als in einem doppelten Espresso.

Wie ist das Feedback?

Der erwachsene, süßlich-herbe Geschmack von Madmonk ist nicht für jeden gedacht. Die meisten Kaffeeliebhaber und viele, die Energy Drinks zu süß finden, sind aber begeistert.

Wo geht der Weg hin?

Wir sind immer nah an unseren Kunden und auf der Suche nach guten, innovativen Geschmäckern. Unsere Madmonk Drinks werden alle ein Koffeingehalt von 30mg auf 100ml haben. Genau das richtige Maß für echten Fokus. Wir verzichten bewusst auf zu viel Zucker, Taurin und sonstigen Schnick Schnack.

Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir möchten, dass unsere Drinks und die Marke Madmonk für positive Energie und Fun steht. Wir werden unter anderem soziale Projekte fördern. Und vor allem wollen wir Menschen, die selbstbewusst neue Wege gehen, mit gutem Koffein versorgen. Unsere Produktpalette wird dann hoffentlich den unterschiedlichen Geschmäckern unserer wachsenden, internationalen Community gerecht werden.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

  1. Bleibt immer aktiv, streckt die Fühler in alle Richtungen aus und steckt euch hohe Ziele. Selbst wenn etwas mal nicht klappt, habt ihr immer noch mehr erreicht.  
  2. Gründen ist immer eine Achterbahnfahrt. Akzeptanz ist der erste Schritt, jede Herausforderung anzunehmen und den Weg zu genießen. 
  3. Schließt Verträge ab, auch wenn der gebuchte Freelancer ein guter Bekannter ist. Schwarz auf Weiß erspart potentielle Missverständnisse. 

Wir bedanken uns bei Felix und Patrick  für das Interview

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MADMONK Cold Brew Coffee Lemonade – Limonade mit hohem Wachfaktor

01.03.2019
Im Vergleich zu bisherigen Kaffeelimonaden schmeckt Madmonk deutlich nach Kaffee und bietet 30mg natürliches Koffein auf 100ml. Das entspricht zwei bis drei Espressi pro Dose.

Energy für Feinschmecker
Die erste Wachlimo von Madmonk setzt auf Koffein und Geschmack aus „kalt gebrühtem“ Kaffee, auch Cold Brew Coffee genannt. Grob gemahlene Arabica Bohnen ziehen über 14 Stunden schonend in kaltem Wasser. Das ergibt weniger Säure und ein mildes Schokoladen-Aroma bei hohem Koffeingehalt. Die ideale Basis für erfrischende Wachlimonade. Der Cold Brew Coffee trifft auf süßlich-herben Tonic und Citrus – nicht zu süß, prickelnd und anregend im Geschmack. Die neue Partnerschaft für warme Sommertage.

Echter Kaffee statt Gummibärchenbrause
Auf die Idee zur Limonade kamen die Gründer von Madmonk zunächst aus Eigeninteresse. Für den schnellen Wachkick zwischendurch gab es nur Energy Drinks. Für die Kaffeeliebhaber von Madmonk war das geschmacklich keine Option. Über den ersten Kontakt mit Cold Brew Coffee kam dann schließlich die Idee zu einer starken Limonade mit echtem Kaffeeanteil.

Die weniger süße, natürliche Energy- Alternative kommt in Hamburg, Lüneburg und Umgebung bereits bestens an. Die Edeka- Märkte konnten schon nach wenigen Tagen ihr Lager wieder aufstocken.

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Der verrückte Mönch aus der WG-Küche

18.02.2019
Lüneburg. Es war keine Schnapsidee, entstand auch nicht aus einer Bierlaune heraus, sondern im Seminar „Design Thinking“ der Lüneburger Universität. Dort trafen sich zwei junge Männer, die schon zu Jugendzeiten davon träumten, Unternehmer zu werden. „Ich wollte immer schon etwas Eigenes machen“, sagt Felix Körner (27), in Berlin geboren und in Heidelberg aufgewachsen. „Seit eineinhalb Jahren schreiben wir an der Uni nur noch Klausuren, investieren unsere Zeit in unser Projekt“, verrät Patrick Zimmermann (23), der bei Konstanz am Bodensee lebte. In einem Büro in der alten Crato-Villa in Lüneburg verwirklichen sie ihren Kindheitstraum jetzt mit einem selbst kreierten Getränk: „Madmonk“, der verrückte Mönch, ist ein Mix aus kalt gebrühtem Kaffee, Zi­trone und Tonic – eine der ersten Kaffee-Limonaden in Deutschland.

Der erhoffte Glückstreffer blieb zunächst noch aus

Die Grundidee entstand 2017 bei einem Start-up-Weekend in der Leuphana, bei dem auch ein Vertreter des Energy-Drink-Herstellers Red Bull dabei war. Zimmermann: „Ich wollte einen nachhaltigen Kaffee als Wachmacher entwickeln, verwarf den Gedanken aber schnell. Denn der würde im Handel 4 oder 5 Euro kosten. Das zahlt niemand für kalten Kaffee.“ Wenig später traf er auf Felix Körner, der erzählt: „Wir beide hatten die Nase voll von Energy Drinks und lernten Cold Brew, den kalt gebrühten Kaffee kennen.“ Die Basis war dem Duo klar: Es musste grob gemahlenes Arabica-Kaffeepulver sein, das 14 Stunden lang in kaltem Wasser zieht.

In der folgenden Zeit verwandelte sich die Küche in der WG von Felix Körner in ein Experimentierlabor, tage- und nächtelang mixten sie verschiedene Zutaten, bis sie schließlich ihr Kaffee-Limo-Rezept hatten. Das präsentierten sie einem Lebensmittelhersteller. Zimmermann: „Auf eigene Kosten bestellten wir 2000 Dosen für 4000 Euro. Die verschickten wir als Muster an Händler in ganz Deutschland, bekamen viel Lob – zum Beispiel bei einer Blindverkostung beim Deutschen Kaffeeverband in Hamburg. Wir hatten auf den lucky shot, den Glückstreffer, gehofft, einen Geschäftsabschluss aber gab es nicht.“

Schnell fanden sich Förderer

Die ersten Dosen hatten ein schwarz-weißes Design, trugen noch den Namen „Platon“, selbstkritisch sagt Körner: „Das war eher zum Einschlafen. Wir wollten aber den Wachmach-Charakter und die Harmonie zum Ausdruck bringen, kamen so auf ,Madmonk‘.“ Nun ist die Dose goldgelb, ein Mönchskopf ist in das Logo eingeflossen.

Schnell fanden sich Förderer. Zunächst stellte ihnen die Uni ein Büro zur Verfügung. Danach nahm sie die Wirtschaftsförderung Lüneburg in ihr Elevator-Programm auf, schon hatte das Duo in dem neuen Start-up-Zentrum Räumlichkeiten. Über die Wirtschaftsförderung und das Business Angel Netzwerk Niedersachsen der NBank, über das Privatinvestoren kleine und mittelständische Unternehmen fördern, lernten die Gründer schließlich einen Lüneburger kennen, der selbst mal klein angefangen hatte und eine große Karriere machte.

Für eine Massensproduktion brauchte das Duo einen Produzenten. Körner: „Unser Getränk bedarf eines Tunnelpasteurisierungsverfahrens, das in Deutschland kaum einer anbietet. Schließlich fanden wir in Österreich ein Unternehmen, das für uns abfüllt. Unser Lager haben wir bei Hamburg, dort lagern aktuell 70.000 befüllte Dosen.“ Die Erfinder sind stolz, sagen: „Jetzt geht‘s endlich richtig los.“ Denn Edeka hat Interesse bekundet, in drei Lüneburger und drei Hamburger Läden steht der verrückte Mönch bereits in den Regalen, die Dose für 1,79 Euro.

Duo hat die nächsten Ideen schon in petto

Darauf wollen sich die Studenten nicht ausruhen. „Wir wollen weitere Produkte entwickeln“, sagt Zimmermann: „Wir haben beispielsweise gemerkt, dass unser Getränk auch prima mit Rum schmeckt. Zusammen mit einem professionellen Barkeeper haben wir an einem Rezept getüftelt. Das Ergebnis kann dann in Lokalen angeboten werden.“

Ob der „Madmonk“ tatsächlich wachhaltende und wachmachende Wirkung hat, das können Lüneburger Studenten am Montag, 18. Februar, bei einer Verkostung in der Leuphana selbst mal austesten. Patrick Zimmermann kündigt an: „An dem Tag werden Klausuren geschrieben, um 14 Uhr beginnt die Pause – ideale Voraussetzung für einen solchen Test.“ So ein bisschen Betriebswirtschaftslehre studieren die beiden Jungunternehmer allerdings doch noch: Felix Körner macht seinen Bachelor in diesem, Patrick Zimmermann seinen im nächsten Jahr.

Von Rainer Schubert

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Lüneburger Startup: Von wegen kalter Kaffee …

11.02.2019

Lüneburg. Dieser Drink wird Red Bull-Boss Dietrich Mateschitz gar nicht schmecken. Die beiden Leuphana-Studenten Felix Körner (Foto, l.) und Patrick Zimmermann entwickelten aus schonend kaltgebrühtem Kaffee, Citrus und Tonic einen wohlschmeckenden Energie-Trunk, der statt künstlichem Taurin auf das natürliche Koffein als bekömmlichen Wachmacher oder Wachhalter setzt.

Ganz neu ist diese Idee zwar nicht, in Amerika ist Cold Brew Coffee längst ein Renner, doch der deutsche Markt hat es noch nicht so für sich entdeckt.

Dem wollen die beiden Gründer mit ihrem Start-Up auf die Sprünge helfen. Der flotte Name „Mad­monk“ (Mad steht für wach, Monk für die Ba­lan­ce des Getränks) und „Wach mal anders“ als markantem Slogan öffneten nach unzähligen Entwicklungsschritten und Verköstigungen schließlich die Türen zum Markt. Mit den Edeka-Märkten am Sande und am Bockelsberg konnten bereits erste Vertriebspartner gewonnen werden.

„Als bekennender Koffein-Junkie wollte ich dieses Produkt unbedingt entwickeln“, erklärt Patrick Zimmermann augenzwinkernd die Idee hinter der Idee. Dass sich Körner und Zimmermann die Leuphana und Lüneburg als Studien- und Start-Up-Platz gewählt haben, ist übrigens kein Zufall:

Die Leu­pha­na wurde be­reits drei­mal vom „Gründer­ra­dar“ des Stif­ter­ver­ban­des als gründungs­freund­lichs­te Hoch­schu­le aus­ge­zeich­net.

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“NIGHT OF THE START-UPS” AM 21. NOVEMBER: DER VERRÜCKTE MÖNCH BLEIBT WACH

Ursprüng­lich hat­ten die bei­den Gründer auf Pla­ton ge­setzt. Be­son­nen blick­te der Phi­lo­soph vom Eti­kett der Getränke­do­se. „Wir ha­ben aber ge­merkt, dass die­ses ru­hi­ge Image nicht zu un­se­rem Pro­dukt passt“, erklärt Zim­mer­mann. Ihre Kaf­fee-Li­mo­na­de soll eine Al­ter­na­ti­ve zu En­er­gy­drinks sein. Ba­sis ist Cold-Brew-Cof­fee. Bei die­sem tra­di­tio­nel­len Ver­fah­ren zieht grob ge­mah­le­nes Kaf­fee­pul­ver 14 Stun­den lang in kal­tem Was­ser. „Das Er­geb­nis ist ein säure­ar­mer und bekömm­li­cher Kaf­fee“, sagt Zim­mer­mann. Näch­te­lang ha­ben die Gründer in ih­rer WG-Küche am Li­mo­na­den-Re­zept ge­bas­telt. Eine Mi­schung aus Cold Brew Cof­fee und To­nic Wa­ter schmeck­te ih­nen am bes­ten. Was nach ei­nem sim­plen Pro­dukt klingt, muss vie­len Kri­te­ri­en stand­hal­ten: Ist es in­no­va­tiv ge­nug? Gibt es ei­nen Markt? Wie gut lässt sich es ska­lie­ren?

„Wir woll­ten schnell große Men­gen pro­du­zie­ren können, um rasch zu wach­sen“, er­in­nert sich Zim­mer­mann. Die Mar­ken­bil­dung ha­ben die Gründer des­halb zurück­ge­stellt. Zunächst ließen sie für sat­te 4000 Euro 2000 Getränke­do­sen pro­du­zie­ren und ver­schick­ten sie als Mus­ter an Händ­ler in ganz Deutsch­land. Zurück kam viel Lob fürs Pro­dukt, aber kein Geschäfts­ab­schluss. „Bis da­hin fehl­ten uns Zeit und Res­sour­cen für ei­nen pro­fes­sio­nel­len Mar­ken­auf­tritt“, resümiert Körner. Der Er­folg kam erst mit der Um­be­nen­nung von „Pla­ton“ in „Ma­d­monk“: „Mad steht für wach, Monk für die Ba­lan­ce des Getränks.“ Statt des Phi­lo­so­phen ziert nun ein un­kon­ven­tio­nel­ler Mönch die Dose, statt in de­zen­tem Weiß scheint die Dose in son­ni­gem Gelb. Dazu der kna­cki­ge Wer­be­spruch „Wach mal an­ders“. Al­les ha­ben die bei­den selbst ent­wi­ckelt.

„Der Lern­ef­fekt ei­nes Start-Ups ist enorm“, sagt Zim­mer­mann. Der 23-Jähri­ge ist für den Ma­jor „In­ter­na­tio­nal Busi­ness Ad­mi­nis­tra­ti­on & En­tre­pre­neurship“ ein­ge­schrie­ben, hat aber zunächst in Ame­ri­ka stu­diert: „Ich bin we­gen der Gründungs­freund­lich­keit an die Leu­pha­na ge­kom­men.“ So wur­de die Leu­pha­na be­reits drei­mal vom „Gründer­ra­dar“ des Stif­ter­ver­ban­des als gründungs­freund­lichs­te Hoch­schu­le aus­ge­zeich­net. Schon im­mer woll­te er ein Un­ter­neh­men auf­bau­en: „Man ist frei und un­abhängig.“ Den­noch müssen bei­de Op­fer brin­gen: „Wenn die an­de­ren Par­tys fei­ern, ar­bei­ten wir“, sagt Zim­mer­mann. Die bei­den ver­bin­det eine hohe Mo­ti­va­ti­on. Als sie sich in ei­nem Se­mi­nar ken­nen­lern­ten, ha­ben sie gleich ge­merkt, wie ähn­lich sie ti­cken. „Wir können aber ge­nau­so dis­ku­tie­ren. Das ist wich­tig, um Pro­ble­me zu er­ken­nen und zu lösen.“

Feed­back und Un­terstützung be­kom­men sie zu­dem von außen: Das Ele­va­tor-Pro­gramm der Wirt­schaftsförde­rung Lüne­burg un­terstützt die jun­gen Gründer. An der Leu­pha­na hat­ten bei­de ihr ers­tes Büro. Bei Pro­ble­men war der En­tre­pre­neurship Hub im Ko­ope­ra­ti­ons­ser­vice hilf­rei­cher An­sprech­part­ner. „Man wird an die Hand ge­nom­men, aber nicht zu fest“, sagt Körner. Beim „Start-Up-Weekend“ an der Leu­pha­na hörte Zim­mer­mann zum ers­ten Mal von Cold-Brew-Kaf­fee und stell­te fest, dass kein En­er­gy­drink auf natürli­cher Kaf­fee­ba­sis mit Koh­lensäure auf dem Markt exis­tiert: „Da ich selbst Kof­fe­in-Jun­kie bin, woll­te ich die­ses Pro­dukt ent­wi­ckeln.“ Zwi­schen der Idee und fer­ti­ger Dose ste­hen aber vie­le Hürden: „Etwa die Prüfung der Le­bens­mit­tel­si­cher­heit, das Fin­den ei­nes Abfüllers oder auch die recht­lich kor­rek­te Ge­stal­tung der Dose“, sagt Körner.

Bei­de Gründer ar­bei­te­ten an­fangs nur mit Ei­gen­ka­pi­tal und sind schul­den­frei. Dass ihr Pro­dukt zu Be­ginn des Jah­res in Lüne­burgs Su­permärk­ten ste­hen soll und später auch in Ham­burg ver­kauft wird, liegt auch an ei­nem In­ves­tor, den sie durch das „Busi­ness An­gel Netz­werk Nie­der­sach­sen“ ge­won­nen ha­ben. „Wir könn­ten uns kei­nen bes­se­ren In­ves­tor vor­stel­len. Er schenkt uns viel Ver­trau­en und steht uns stets mit gu­ten Rat­schlägen und Ex­per­ti­se zur Sei­te“, sa­gen die bei­den. Das Pro­gramm wird un­ter an­de­rem vom Bun­des­wirt­schafts­mi­nis­te­ri­um gefördert und bringt jun­ge Un­ter­neh­men mit In­ves­to­ren aus der Re­gi­on zu­sam­men. Des­halb pla­nen bei­de Gründer wei­te­re Pro­duk­te, die wach ma­chen. Trotz des un­ter­neh­me­ri­schen Er­folgs wol­len sie aber nicht ohne Ba­che­lor-Ab­schluss von der Uni ge­hen. Der 27-jähri­ge Fe­lix Körner hat auch schon ein The­ma für sei­ne Ar­beit im Auge: Er möchte dar­in ei­nen Be­zug auf die Mar­ke­ting- Stra­te­gie von „Ma­d­monk“ neh­men.

Au­to­rin: Ma­ri­et­ta Hüls­mann

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